Sport in Grafik und Kunst

Ein Handicap von Läufern in den Laufsport Disziplinen, ca. 5%, ist der sogenannte Hohlfuß. Der Bewegungsablauf eines Hohlfußes beinhaltet, dass dieser während des Laufens nur minimal zum natürlichen Einknicken und anschließendem Abrollen in der Lage ist. Dadurch dämpft der Fuß beim Bodenkontakt nur zum Teil die Aufprallkräfte ab. Eine dämpfende Wirkung durch die natürliche Bewegung ist nicht möglich.In der künstlerischen Darstellung von Sportlern werden solche Nachteile selbstverständlich stets geschönt oder schlichtweg nicht gezeigt. Vor allem in Zeichnungen, Radierungen oder Stichen aus vergangenen Epochen sieht man so gut wie nie etwas von körperlichen Defiziten. Beim Hohlfuß kommt es durch den geringeren Bodenkontakt des Fußes zu einer Überlastung desselben, wobei in der Abstoßphase die Hauptlast durch den kleinen Zeh getragen wird. Läufer mit Hohlfuß sollten daher darauf achten, dass sie bei größeren Distanzen unbedingt einen Schuh mit ausgeprägten, sehr guten Dämpfungseigenschaften wählen. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass der Laufschuh sehr flexibel ist. Viele Hersteller sind sich mittlerweile der Problematik Hohl- und Senkfuß bewusst und haben ihre Produktion entsprechend auf die genannten Fußfehlstellungen abgestimmt. Wichtig ist daneben auch ein passender Laufen Trainingsplan. Es muss also kein Läufer gesundheitliche Folgerisiken in Kauf nehmen. Allerdings sollte man auch beachten, dass nach der Anschaffung eines gut angepassten Schuhs, das richtige Training der Schlüssel zum verletzungsfreien Laufen ist.