Der Beruf des Grafikers

Auch wenn der Beruf des Grafikers nicht geschützt ist und sich jeder ambitionierte Amateur Grafiker nennen und mithilfe gängiger Software versuchen kann, jede beliebige Grafik zu erstellen, ist dies kein Vergleich zu einem ausgebildeten Grafiker, denn Fehler einer Grafik fallen meist erst spät auf und gehen zulasten der Kunden bzw. Auftraggeber.

Ein Grafikdesigner entwirft Kommunikationsmittel in Form einer Grafik und setzt diese dann auch für den jeweiligen Bereich um, dazu gehören zum Beispiel Anzeigen, Firmenlogos, Prospekte, Broschüren und Internetauftritte.

Vorwiegend arbeiten Grafikdesigner in den Bereichen Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, wo hauptsächlich Grafik gebraucht wird, um Vorstellungen von Kunden und Auftragsgebern optisch in Einklang zu bringen. Auch in Verlagen, Druckereien, Werbe-, Medien- und PR-Agenturen findet man Grafiker und oft arbeiten sie auch selbstständig als Freiberufler.

Eine Ausbildung oder ein Studium zum Grafikdesigner beinhaltet unter anderem die Schwerpunkte Screendesign, Kommunikationsdesign, Ökologiedesign, Informationsdesign und Art Directing. Während eine Ausbildung 2 bis 3 Jahre dauert, erfordert ein Studium mit 3 bis 6 Jahren etwas mehr Geduld.

Auch wenn es Quereinsteiger gibt, die jegliche Grafik perfekt erstellen und umsetzen können, ist dies eher selten der Fall und ein/e ausgebildeter Grafiker/-in bürgt im Allgemeinen für Qualität und kann dazu noch eine qualifizierte Beratung geben.